Steuerersparnis Ehe: welche Vorteile können Paare nutzen?
Heiraten ist romantisch. Die meisten Menschen verbinden mit der Hochzeit große emotionale Erwartungen. Und auch ein paar unromantische Vorteile kann man mitnehmen. So zum Beispiel die Steuerersparnis. Ehe und Zusammenleben werden vom Fiskus auf verschiedene Weisen belohnt. Das ist die zunächst die Wahl der Steuerklasse. Während Singles gesetzlich in eine bestimmte Klasse eingeordnet werden, können Eheleute einen Wechsel der Steuerklasse beantragen. Am Ende des Jahres fallen zwar die gleichen Steuern an, wer jeden Monat weniger Lohnsteuer abgezogen bekommt, kann das Geld aber zinsbringend anlegen. Und auch für die Höhe des Elterngeldes ist die Steuerklasse ganz entscheidend.
Die größte Steuerersparnis Ehe bringt allerdings das Ehegatten-Splitting. Je größer die Einkommensunterschiede der Partner sind, desto vorteilhafter ist die gemeinsame Veranlagung. Zahlt einer den Spitzensteuersatz und der andere verfügt über kein Einkommen, etwa in der Familienphase, lassen sich bis zu 10.000 Euro jährlich sparen. Tipp: Wie groß der Unterschied im individuellen Fall ist, kann man bei nettolohn.de berechnen. Ebenso wie die Lohnsteuerklasse lässt sich die Veranlagung in der Einkommensteuer jedes Jahr ändern.
Aber nicht nur beim regelmäßigen Einkommen gibt es eine Steuerersparnis. Ehe bringt auch bei Erbschafts- und Schenkungssteuer Vorteile. Steuerrechtlich gelten Ehegatten als Verwandte 1. Grades und genießen daher besonders hohe Freibeträge. Wie man im internetrateger-recht.de nachlesen kann, müssen Verheiratete zum Beispiel erst am 500.000 Euro Erbschaftssteuer zahlen. Seit 2009 gilt das übrigens auch für die Partner in eingetragenen Lebenspartnerschaften. Unverheiratete haben dagegen nur einen Freibetrag von 20.000 Euro.






