Geld eintreiben fällt nicht Jedermann leicht
Geld eintreiben ist nicht Jedermanns Sache, doch bevor man selbst in den finanziellen Ruin gelangt, sollte man doch diesen Schritt unternehmen. Insbesondere junge Gründer scheuen sich häufig davor, ihr Geld einzufordern. Oftmals werden von ihren Kunden die offenen Rechnungen nicht beglichen und sie warten eine Ewigkeit darauf. Allerdings sollten sie hier nicht allzu lange Zeit verstreichen lassen, sondern versuchen, dass sie zeitnah ihr Geld eintreiben. Schließlich steht ihre eigene Existenz dabei auf dem Spiel und schnell können sie dann von Forderungsausfällen betroffen werden. Das hat zur Folge, dass sie selbst ihre eigenen Rechnungen nicht mehr bezahlen können, so dass eine Schraube ohne Ende entsteht.
Auch wenn es dem Einzelnen schwer fallen wird, so sollte er doch recht zügig versuchen sein Geld einzufordern. Zwar ist das Geld eintreiben keine sehr angenehme Sache, doch ist es ein absolutes Muss, wenn man nicht selbst eines Tages vor dem finanziellen Aus stehen will. Je länger man mit dem Geld eintreiben wartet, desto größer wird der vorfinanzierte Betrag. Hier ist schneller Handlungsbedarf angesagt.
Will man von offenen Rechnungen Geld eintreiben, dann sollte man beim Kunden spätestens nach zwei Wochen, nachdem die Rechnung gestellt wurde, einmal anfragen, ob die Rechnung nicht angekommen ist oder nur untergegangen ist. Oftmals werden offene Rechnungen nicht beglichen, da noch eine Angabe fehlt und sie somit intern nicht weiter geleitet werden können. Ebenfalls sollte man nicht vor einer Mahnung zurück schrecken, wenn man sein Geld eintreiben will. Des Öfteren zahlen Kunden erst auf den letzten Drücker und dann ist eine Mahnung erforderlich. Sollte auch dies nicht zum Begleichen der noch offenen Rechnung führen, kann auch ein Inkassobüro beauftragt werden, um das Geld einzutreiben. Ein gerichtliches Mahnverfahren ist bei höheren Beträgen sinnvoll.






