Ausbildung Versicherung: welche Policen sind sinnvoll?
Als Schüler muss man über Versicherungen nicht nachdenken. Die Krankenversicherung läuft noch über Mama oder Papa, auch Unfallversicherung oder Haftpflicht sind meist in den Policen der Eltern inbegriffen. Das ändert sich mit der Zusage für eine Ausbildung. Versicherung wird dann zur persönlichen Aufgabe. Am einfachsten ist meist der Übergang in eine eigene Krankenversicherung. Mit ihrem geringen Einkommen sind Azubis klassische Kandidaten für die gesetzliche Krankenversicherung.
Welche Kasse sie wählen, bleibt dabei ihnen selbst überlassen. Die monatlichen Kosten werden dann zwischen Arbeitgeber und Azubi geteilt. Wer sehr wenig verdient, bekommt sogar alles vom Arbeitgeber bezahlt. Da die gesetzlichen Kassen nur noch Basisleistungen erbringen, sollte man sich über Zusatzversicherungen informieren, etwa für den Zahnarzt, die Brille oder bessere Unterbringung im Krankenhaus. Einen Vergleich der einzelnen Anbieter liefert die tarifseite.de. Tipp: Eine Vereinbarung über Krankentagegeld verteuert die Police und ist für Azubis kaum sinnvoll.
Sehr wichtig ist dagegen eine private Haftpflicht-Police während der Ausbildung. Versicherung gegen Schadensersatzansprüche Dritter kostet wenig Geld, erstattet aber im Ernstfall Millionen. Das beginnt beim Rotweinfleck auf dem Sofa oder der Brille, auf die man versehentlich getreten ist, und reicht bis zu Personenschäden, die man aus Unachtsamkeit verursacht hat. Ohne Versicherung könnte dies bereits am Anfang des Berufslebens den finanziellen Ruin bedeuten. Wer vorausschauend denkt, macht außerdem schon in der Ausbildung Versicherung gegen Berufsunfähigkeit zum Thema. Mit einer entsprechenden Police, etwa vom Testsieger hannoversche.de, bekommt man nach Erkrankung oder Unfall eine lebenslange Rente.






